Willkommen beim NABU Kreisverband Kassel

(c)NABU Georg Dorff
(c)NABU Georg Dorff

 

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV haben den Star zum "Vogel des Jahres 2018" gewählt. Auf den Waldkauz 2017 folgt damit ein Singvogel. Der Bestand des Stars hat in den letzten Jahrzenten stark abgenommen, so dass er inzwischen auf der Roten Liste steht. mehr

 

 

125.000fachen Dank! 

Die Stunde der Wintervögel 2018 bricht alle Rekorde

Mehr Meldungen, mehr Teilnehmer, mehr Vögel. Noch werden die letzten postalisch eingegangenen Meldebögen in die Datenbank eingetragen. Doch schon jetzt steht fest, dass die achte bundesweite Stunde der Wintervögel alle Rekorde gebrochen hat. mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Hier sind Schwalben wilkommen"

Der NABU Kreisverband zeichnet auch weiterhin mit der Plakete alle Schwalbenschützer aus.

Infos und Bewerbung hier...


Winterliche Snackbar

Der NABU gibt Tipps zur Winterfütterung der Vögel

MIt welchem Futter locken Sie welche Arten an und was sollten Sie beim Vögel füttern beachten? Mit der bebilderten Übersicht zum Ausdrucken können Sie Ihre Artenkenntnis bestens erweitern. Der NABU gibt außerdem praktische Tipps zur Vogelfütterung. mehr

 

 

 

 

 

Wintervogel-Webcam

Meisen, Finken, Rotkehlchen und Co. aus nächster Nähe beobachten - unsere neue Wintervogel-Webcam macht's möglich. Wir sind gespannt, was am Futterplatz alles passiert - seien Sie live dabei! mehr

Obstbaum sucht Pate

Möchten Sie Pate eines Obstbaumes werden?

Dann laden Sie sich den 8-seitigen Folder der Streuobstinitiative des Landkreises Kassel (SILKA) herunter. Auch der NABU unterstützt die SILKA und den Schutz unserer Streuobstwiesen!

 

Weitere Informationen dazu gibt es bei der SILKA:

www.silka-saft.de

 

 

Download
Silka-Obstbaum-sucht-Pate-web.pdf
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Nachhaltige Renaturierung von Kalkmagerrasen in Zeiten des Globalen Wandels

(c) CSasse
(c) CSasse

 

Die Kalkmagerrasen im Diemeltal stehen unter Leitung des Schmetterlings- und Magerrasenexperten  Dr. Thomas Fartmann im Fokus  eines Forschungsprojektes der Universität Osnabrück (Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E Vorhaben) zur Renaturierung von Kalkmagerrasen).

 

Hier gibt es weitere und aktuelle Informationen:

http://kalkmagerrasen.net

Abschied vom Schwalbenjahr 2017

Im Herbst alte Schwalbennester nicht entfernen

 

In den ersten Septembertagen treten viele Schwalben die lange Reise in ihre Winterquartiere im südlichen Afrika an. „Mit dem Fortzug der Schwalben erhält der Herbst seinen Einzug. Vielen Menschen, die den ganzen Sommer lang Schwalben unter ihrem Dach beherbergt haben, fällt der Abschied von den fröhlichen Zwitscherern schwer. Mehl- und Rauchschwalben gehören zu den beliebtesten heimischen Singvögeln. Auch wenn die Schwalben jetzt Richtung Süden ziehen, bleibt etwas von ihnen zurück: Ihre Nester. Da sie von ihnen im kommenden Jahr wieder genutzt werden, sind Schwalbennester ganzjährig besonders geschützt und dürfen auch nach Abreise der Schwalben nicht entfernt werden.

Beim Fortzug in den Süden merken sich die Schwalben den Standort ihrer Nester, um sie im nächsten Frühling gleich wieder beziehen zu können. "Für Schwalben ist es einfacher, ein altes Nest zu reparieren, als aus 700 bis 1.500 Lehmkügelchen mühsam ein neues Nest zu mauern". Die Fähigkeit, sich einen guten Nistplatz zu merken und im nächsten Jahr dorthin zurückzukehren, ist gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Überlebens-Strategie der Schwalben. Denn es gibt immer weniger geeignete Brutplätze an oder in Gebäuden. Aufgrund der zunehmenden Flächenversiegelung ist auch lehmiges Baumaterial für das Nest immer schwerer zu finden. Deshalb zeichnet der NABU Kreisverband Vogelfreunde, die sich um den Schutz von Schwalben und deren Nestern an ihren Gebäuden kümmern, mit der Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ aus. In diesem Jahr hatte der Kreisverband so viele Anfragen, dass bisher noch nicht alle Auszeichnungen durchgeführt werden konnten. „Dies wird aber nicht vergessen, sondern nach und nach abgearbeitet“.

 

Nicht jeder Hausbesitzer weiß, wie er mit den kunstvollen Nestern des Akrobaten der Lüfte an der Hauswand im Herbst umgehen soll. „Als Hauseigentümer darf man auch verlassene Schwalbennester nicht einfach entfernen“. Schwalbennester sind durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders beschützt. Wer Schwalbennester zerstört, kann mit einer Geldbuße bestraft werden. „Schwalbennester sind deshalb von Mietern und Hauseigentümern zu dulden“. Wenn im Zuge von Baumaßnahmen Nester entfernt werden müssen, hat der Hausbesitzer für Ersatz durch künstliche Nisthilfen zu sorgen. Am besten ist es, sich vor Beginn von Bauarbeiten am Haus mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung in Verbindung zu setzen und die Ersatzmaßnahmen mit ihr abzustimmen. Dann ist man als Hauseigentümer auf jeden Fall auf der sicheren Seite und vermeidet eventuelle Rechtsstreitigkeiten. Zum Schutz von Schwalben und ihren Nestern empfiehlt der NABU außerdem, Dächer und Dachrinnen nur außerhalb der Brut- und Aufzuchtzeiten zu erneuern. Der naturfreundlichste Termin für Sanierungs-Arbeiten am Haus ist die Zeit zwischen Oktober und Februar.

Konflikte mit Schwalbennestern gibt es manchmal mit dem Kot, der die Hausfassade verschmutzen kann. Mit einem mindestens 70 Zentimeter unterhalb der Nester angebrachten Kotbrett kann das Problem dauerhaft gelöst werden. Da es in der ausgeräumten Landschaft immer weniger Lehmpfützen gibt und den Mehlschwalben deshalb oft das Material zum Nestbau fehlt, empfiehlt der NABU, die flinken Sommervögel generell mit Nisthilfen zu unterstützen. Ein Schwalbenkasten an der passenden Hauswand sind eine willkommene Hilfe für die gefiederten Insektenjäger. Die künstlichen Nisthilfen für das nächste Jahr können schon jetzt im Herbst montiert werden.

Mehr Infos zur NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“:  gib es hier

Streuobstwiese

Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tradition und das blühende Leben: Streuobstwiesen sind eine extensive Form des Obstanbaus. Auf den meisten Streuobstwiesen stehen Bäume mit ganz verschiedenen – und oft sehr alten – Obstsorten. Diese bieten Insgesamt   mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

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Biologische Vielfalt "Hute am Seilerberg“

NABU-Stiftung übernimmt Fläche des Nationalen Naturerbes

NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe ist neue Eigentümerin des Nationalen Naturerbes „Hute am Seilerberg“. Die 183 Hektar große ehemalige Militärfläche soll langfristig als Hutweide und Mähwiese genutzt werden, um gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wie Kammmolch, Neuntöter und Heidenelke eine Heimat zu bieten. Bei der Übernahme des Schutzgebietes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zeigte sich der Stiftungsvorsitzende Hartmut Mai erfreut, die Verantwortung für die Wiesenflächen übernehmen zu können: „Wir empfinden es als besondere Verpflichtung, ein Stück des Nationalen Naturerbes zu betreuen und für künftige Generationen zu erhalten“. Die hessische Umweltministerin Priska Hinz betonte die große Bedeutung der Zusammenarbeit im Naturschutz: „Nur wenn alle gesellschaftlichen Akteure an einem Strang ziehen, lässt sich die biologische Vielfalt in Hessen dauerhaft sichern. Das Nationale Naturerbe ‚Hute am Seilerberg‘ ist ein gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zum Wohl von Mensch und Natur“.


Die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe als neue Eigentümerin der Fläche und der vor Ort zuständige Bundesforstbetrieb Schwarzenborn als Dienstleister werden gemeinsam die umfassenden Betreuungs- und Naturschutzaufgaben, die das NNE mit sich bringt, erfolgreich umzusetzen.“ Der NABU-Landesvorsitzende Gerhard Eppler hob hervor, dass das Nationale Naturerbe einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leiste. „Um das fortschreitende Artensterben in Hessen zu beenden, brauchen wir aber auch eine naturschonende Bewirtschaftung auf der ganzen Fläche“, so Eppler. Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Habichtswald Neidhard Heinemann stellte heraus, dass das Nationale Naturerbe auch eine regionale Anbindung benötige: „Wir erhoffen uns eine enge Kooperation mit der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe, um zum Schutz der Artenvielfalt beitragen zu können und gleichzeitig die Begehbarkeit und Erlebbarkeit zu erhalten“. Im Rahmen der Übergabe unterzeichneten die NABU-Stiftung und die BImA einen Dienstleistungsvertrag für das Nationale Naturerbe „Hute am Seilerberg“. Der Seilerberg ist das zweite Schutzgebiet dieser Art, das der NABU-Stiftung übereignet wird.

NABU auf dem Hessentag in Hofgeismar 2015