Willkommen beim NABU Kreisverband Kassel

(c)NABU Georg Dorff
(c)NABU Georg Dorff

 

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV haben den Star zum "Vogel des Jahres 2018" gewählt. Auf den Waldkauz 2017 folgt damit ein Singvogel. Der Bestand des Stars hat in den letzten Jahrzenten stark abgenommen, so dass er inzwischen auf der Roten Liste steht. mehr

 

 

Foto: NABU/Peter Kühn;
Foto: NABU/Peter Kühn;

 

 

Waldkauz ist Vogel des Jahres 

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen. Dabei spielt der Erhalt alter Bäume eine wichtige Rolle. mehr...

 

 

 

 

 

 

 

"Hier sind Schwalben wilkommen"

Der NABU Kreisverband zeichnet auch weiterhin mit der Plakete alle Schwalbenschützer aus.

Infos und Bewerbung hier...


Obstbaum sucht Pate

Möchten Sie Pate eines Obstbaumes werden?

Dann laden Sie sich den 8-seitigen Folder der Streuobstinitiative des Landkreises Kassel (SILKA) herunter. Auch der NABU unterstützt die SILKA und den Schutz unserer Streuobstwiesen!

 

Weitere Informationen dazu gibt es bei der SILKA:

www.silka-saft.de

 

 

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Silka-Obstbaum-sucht-Pate-web.pdf
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Nachhaltige Renaturierung von Kalkmagerrasen in Zeiten des Globalen Wandels

(c) CSasse
(c) CSasse

 

Die Kalkmagerrasen im Diemeltal stehen unter Leitung des Schmetterlings- und Magerrasenexperten  Dr. Thomas Fartmann im Fokus  eines Forschungsprojektes der Universität Osnabrück (Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E Vorhaben) zur Renaturierung von Kalkmagerrasen).

 

Hier gibt es weitere und aktuelle Informationen:

http://kalkmagerrasen.net

Abschied vom Schwalbenjahr 2017

Im Herbst alte Schwalbennester nicht entfernen

 

In den ersten Septembertagen treten viele Schwalben die lange Reise in ihre Winterquartiere im südlichen Afrika an. „Mit dem Fortzug der Schwalben erhält der Herbst seinen Einzug. Vielen Menschen, die den ganzen Sommer lang Schwalben unter ihrem Dach beherbergt haben, fällt der Abschied von den fröhlichen Zwitscherern schwer. Mehl- und Rauchschwalben gehören zu den beliebtesten heimischen Singvögeln. Auch wenn die Schwalben jetzt Richtung Süden ziehen, bleibt etwas von ihnen zurück: Ihre Nester. Da sie von ihnen im kommenden Jahr wieder genutzt werden, sind Schwalbennester ganzjährig besonders geschützt und dürfen auch nach Abreise der Schwalben nicht entfernt werden.

Beim Fortzug in den Süden merken sich die Schwalben den Standort ihrer Nester, um sie im nächsten Frühling gleich wieder beziehen zu können. "Für Schwalben ist es einfacher, ein altes Nest zu reparieren, als aus 700 bis 1.500 Lehmkügelchen mühsam ein neues Nest zu mauern". Die Fähigkeit, sich einen guten Nistplatz zu merken und im nächsten Jahr dorthin zurückzukehren, ist gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Überlebens-Strategie der Schwalben. Denn es gibt immer weniger geeignete Brutplätze an oder in Gebäuden. Aufgrund der zunehmenden Flächenversiegelung ist auch lehmiges Baumaterial für das Nest immer schwerer zu finden. Deshalb zeichnet der NABU Kreisverband Vogelfreunde, die sich um den Schutz von Schwalben und deren Nestern an ihren Gebäuden kümmern, mit der Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ aus. In diesem Jahr hatte der Kreisverband so viele Anfragen, dass bisher noch nicht alle Auszeichnungen durchgeführt werden konnten. „Dies wird aber nicht vergessen, sondern nach und nach abgearbeitet“.

 

Nicht jeder Hausbesitzer weiß, wie er mit den kunstvollen Nestern des Akrobaten der Lüfte an der Hauswand im Herbst umgehen soll. „Als Hauseigentümer darf man auch verlassene Schwalbennester nicht einfach entfernen“. Schwalbennester sind durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders beschützt. Wer Schwalbennester zerstört, kann mit einer Geldbuße bestraft werden. „Schwalbennester sind deshalb von Mietern und Hauseigentümern zu dulden“. Wenn im Zuge von Baumaßnahmen Nester entfernt werden müssen, hat der Hausbesitzer für Ersatz durch künstliche Nisthilfen zu sorgen. Am besten ist es, sich vor Beginn von Bauarbeiten am Haus mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung in Verbindung zu setzen und die Ersatzmaßnahmen mit ihr abzustimmen. Dann ist man als Hauseigentümer auf jeden Fall auf der sicheren Seite und vermeidet eventuelle Rechtsstreitigkeiten. Zum Schutz von Schwalben und ihren Nestern empfiehlt der NABU außerdem, Dächer und Dachrinnen nur außerhalb der Brut- und Aufzuchtzeiten zu erneuern. Der naturfreundlichste Termin für Sanierungs-Arbeiten am Haus ist die Zeit zwischen Oktober und Februar.

Konflikte mit Schwalbennestern gibt es manchmal mit dem Kot, der die Hausfassade verschmutzen kann. Mit einem mindestens 70 Zentimeter unterhalb der Nester angebrachten Kotbrett kann das Problem dauerhaft gelöst werden. Da es in der ausgeräumten Landschaft immer weniger Lehmpfützen gibt und den Mehlschwalben deshalb oft das Material zum Nestbau fehlt, empfiehlt der NABU, die flinken Sommervögel generell mit Nisthilfen zu unterstützen. Ein Schwalbenkasten an der passenden Hauswand sind eine willkommene Hilfe für die gefiederten Insektenjäger. Die künstlichen Nisthilfen für das nächste Jahr können schon jetzt im Herbst montiert werden.

Mehr Infos zur NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“:  gib es hier

Auszeichnung im Doppelpack

NABU Fuldatal zeichnet "Schwalben- und Fledermausfreundliches Haus"  in Espenau-Hohenkirchen aus

 

Auf dem landwirtschaftlichen Hof von Heiko Missal  und Andrea Kröger, fühlen sich nicht nur Rauchschwalben, sondern auch Fledermäuse besonders wohl. Rauchschwalben, die schon immer als Glücksboten gesehen werden, haben im Pferdestall ihre napfförmigen, offenen Nester aus Kalk und tonhaltigen Material, die mit Speichel, mit Grashalmen, Stroh und Haaren verstärkt sind, gebaut. Ein geöffnetes Fenster reicht oft schon aus, damit die geschickten Flieger in den Stall gelangen können. Hier auf dem Anwesen von Herrn  Missal haben die Tiere sehr gute Rahmenbedingungen, da am Ortsrand viele Felder und Wiesen vorhanden sind, auch viele Lehmpfützen, die für den Bau der Nester relevant sind. Soweit sich Herr Missal erinnern kann, gibt es mindestens seit 1969 Rauchschwalben, die regelmäßig hier brüten. In den momentan vorhandenen 10 Nestern gab es von den Schwalben, die am 9. April 2017 aus ihren Überwintergebieten in Afrika angekommen waren, leider nur 2 Bruten. Da diese Schwalben durchschnittlich 2 - 3 Mal pro Jahr brüten und  die Anzahl der Brutpaare schwankt, ist es wichtig, dass die vorhandenen Nester erhalten bleiben und die Voraussetzungen für Schwalbenvorkommen verbessert werden. Neben den Schwalben im Stall werden auch Fledermäuse auf dem Dachboden des Wohnhauses beherbergt. Regelmäßig fliegen dort ca. 20 Fledermäuse durch eine Öffnung im Giebel in der Dämmerung ein und aus.
Der NABU Kreisverband sagt herzlichen Dank für das Engagement.

 

Streuobstwiese

Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tradition und das blühende Leben: Streuobstwiesen sind eine extensive Form des Obstanbaus. Auf den meisten Streuobstwiesen stehen Bäume mit ganz verschiedenen – und oft sehr alten – Obstsorten. Diese bieten Insgesamt   mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

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Die Natur braucht Freunde

Werbekampagne wurde EndeJuli erfolgreich beendet.

Seit über 100 Jahren setzt sich der Naturschutzbund für die Belange von Natur und Umwelt ein. Über 515.000 Mitglieder unterstützen dabei den Verband bundesweit. Großer Beliebtheit erfreuen sich die NABU-Kampagnen zum „Vogel des Jahres“ oder „Die Stunde der Gartenvögel“. In der Stadt und im Landkreis Kassel ist der Naturschutzverband mit 11 Gruppen vor Ort fast flächendeckend vertreten. Der praktische Naturschutz reicht von Hilfsmaßnahmen für Amphibien bis hin zum Fledermaus- und Schwalbenschutz. Zahlreiche Projekte dienen der Erhaltung wertvoller Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Kreisweit besitzt der NABU über 210 Hektar Naturschutzflächen. Diese zu schützen und zu erhalten, haben sich die Mitglieder zur Aufgabe gemacht. Sie arbeiten erfolgreich mit örtlichen Landwirten und Schäfern zusammen und möchten den Menschen die heimischen Naturschätze zeigen.

In diesem Jahr haben wir daher eine Werbeaktion im gesamten Landkreis und Teilen der Stadt Kassel durchgeführt.  Die Aktion wurde am 29.Juli 2017 beendet. Wir sind begeistert über 1700 neue Unterstützer. Danke.

 

Wurden Sie in Rahmen der Ation geworben? Haben Sie Fragen? Haben Sie es sich überlegt und wollen den NABU unterstützen, dann wenden Sie sich für Fragen am besten über Mail NABU@NABU-Kreis-Kassel.de oder unter Tel. 05606-53 10 922, abends,mit uns in Verbindung.

Biologische Vielfalt "Hute am Seilerberg“

NABU-Stiftung übernimmt Fläche des Nationalen Naturerbes

NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe ist neue Eigentümerin des Nationalen Naturerbes „Hute am Seilerberg“. Die 183 Hektar große ehemalige Militärfläche soll langfristig als Hutweide und Mähwiese genutzt werden, um gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wie Kammmolch, Neuntöter und Heidenelke eine Heimat zu bieten. Bei der Übernahme des Schutzgebietes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zeigte sich der Stiftungsvorsitzende Hartmut Mai erfreut, die Verantwortung für die Wiesenflächen übernehmen zu können: „Wir empfinden es als besondere Verpflichtung, ein Stück des Nationalen Naturerbes zu betreuen und für künftige Generationen zu erhalten“. Die hessische Umweltministerin Priska Hinz betonte die große Bedeutung der Zusammenarbeit im Naturschutz: „Nur wenn alle gesellschaftlichen Akteure an einem Strang ziehen, lässt sich die biologische Vielfalt in Hessen dauerhaft sichern. Das Nationale Naturerbe ‚Hute am Seilerberg‘ ist ein gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zum Wohl von Mensch und Natur“.


Die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe als neue Eigentümerin der Fläche und der vor Ort zuständige Bundesforstbetrieb Schwarzenborn als Dienstleister werden gemeinsam die umfassenden Betreuungs- und Naturschutzaufgaben, die das NNE mit sich bringt, erfolgreich umzusetzen.“ Der NABU-Landesvorsitzende Gerhard Eppler hob hervor, dass das Nationale Naturerbe einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leiste. „Um das fortschreitende Artensterben in Hessen zu beenden, brauchen wir aber auch eine naturschonende Bewirtschaftung auf der ganzen Fläche“, so Eppler. Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Habichtswald Neidhard Heinemann stellte heraus, dass das Nationale Naturerbe auch eine regionale Anbindung benötige: „Wir erhoffen uns eine enge Kooperation mit der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe, um zum Schutz der Artenvielfalt beitragen zu können und gleichzeitig die Begehbarkeit und Erlebbarkeit zu erhalten“. Im Rahmen der Übergabe unterzeichneten die NABU-Stiftung und die BImA einen Dienstleistungsvertrag für das Nationale Naturerbe „Hute am Seilerberg“. Der Seilerberg ist das zweite Schutzgebiet dieser Art, das der NABU-Stiftung übereignet wird.

NABU auf dem Hessentag in Hofgeismar 2015