Willkommen beim NABU Kreisverband Kassel

Obstbaumschnitt – ältere Bäume

Praktischer Kurs

Samstag, 25. Februar
von 9:00 – 16:00 Uhr

 

mit Jan Bade

 

im Haus des Gastes Naumburg

 

 

 

Einführung in die Schnitt- und Wachstumsgesetzte eines Obstbaumes

 

Praktischer Obstbaumschnitt an älteren Obstbäumen, die schon länger nicht geschnitten wurden.

 

Verjüngungs- und Erhaltungsschnitt

 

Hinweise zu geeigneten Werkzeugen und Sicherungsmaßnahmen runden das Angebot ab. Es ist eine gemeinsame Mittagspause mit einem Imbiss geplant.

 

Kosten: 30 €.

 

Anmeldung: NIZ Naumburg, claudia.thoene@naumburg.eu, Tel. 05625-7909-73 oder mobil 0174-3949004.

 

Eine Veranstaltung Raum für Natur e.V. in Kooperation mit dem NIZ Naumburg.

 

NABU HNA Pressemitteilungen

 

Interessante Presseberichte aus der Arbeit der NABU Gruppen im Landkreis Kassel

 

HNA: Stille in den Wohngebieten: Viele Singvögel fehlen in diesem Jahr

 

NABU Hofgeismar zum „Vogelmangel“ am Futterhäuschen

 

https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/stille-in-wohngebieten-viele-singvoegel-fehlen-in-diesem-jahr-7304055.html

 

 

 

HNA: Kinder bauten in Altenhasungen Nistkästen für Vögel

 

NABU Altenhasungen hat vollen Erfolg mit Mitmachaktion mit Kindern und Jugendlichen

https://www.hna.de/lokales/wolfhagen/wolfhagen-ort54301/kinder-bauten-in-altenhasungen-nistkaesten-fuer-voegel-7300492.html

Wo sind all die Vögel hin?

NABU: „Vogelmangel“ an Futterhäusern hat mehrere Ursachen

Kreis Kassel – In den letzten Wochen erreichen den NABU Hessen viele besorgte Anfragen aus dem ganzen Bundesland, weil vor allem typische Gartenvogelarten wie Meisen, Finken und Amseln verschwunden seien. „In der Tat sind derzeit relativ wenige Vögel zu sehen“, sagt NABU-Vogelexperte Maik Sommerhage. „Eine einfache Erklärung für dieses Phänomen gibt es nicht. Die Einflüsse auf Vogelbestände sind nämlich vielfältig und komplex.“ Der NABU geht von drei Ursachen des aktuellen „Vogelmangels“ aus: die vergleichsweise milde Witterung, noch ausstehende Wintergäste und die Folgen einer schlechten Brutsaison 2016. Langfristig wirken vor allem die Intensivierung der Landwirtschaft und der damit verbundene gesteigerte Pestizideinsatz.

 

Solange Eis und Schnee ausbleiben, finden viele Vogelarten ausreichend Nahrung und sind nicht gezwungen, Futterhäuschen in Gärten aufzusuchen. Zudem sind viele Wintergäste, die sonst in großer Zahl unsere Gärten und Wälder bevölkern, noch nicht eingetroffen. Dazu gehören zum Beispiel nordische Kohlmeisen, Gimpel, Zeisige sowie Buch- und Bergfinken. Die Hauptursache für den „Vogelmangel“ sieht der NABU in einem schlechten Brutergebnis mit weniger überlebenden Nachkommen als in anderen Jahren. „Gerade Arten, die wir am Futterhaus erwarten, scheinen dieses Jahr weniger Nachwuchs durchbekommen zu haben“, sagt Sommerhage. Die Hinweise mehren sich, dass viele Bruten in Baumhöhlen und Nistkästen nicht ausgeflogen sind. Bei der Erklärung des schlechten Brutergebnisses dürfte die nasskalte Witterung im Frühjahr eine wichtige Rolle spielen.

 

Nicht zu unterschätzen sind aber weitere Faktoren wie die zunehmend intensivierte Landwirtschaft oder der Einsatz von Pestiziden wie Neonicotinoide, die die Lebens- und Ernährungsbedingungen von Wildvögeln dramatisch verschlechtern. Gerade der auffällige Mangel an Fluginsekten kann vielen Vogelarten besonders in kritischen Phasen wie einem nasskalten Frühjahr zusätzliche Nachteile bringen. „Nahezu alle Singvögel sind in der Fortpflanzungsphase auf Insektennahrung angewiesen“, erläutert Sommerhage. „In Europa leben heute rund 450 Millionen Vögel weniger als noch vor drei Jahrzehnten und die Roten Listen werden immer länger“. Um den qualitativen und quantitativen Verlust der Vögel aufzuhalten oder gar wieder umzukehren, reichten die bisherigen Anstrengungen der Politik zum Schutz der Biodiversität und insbesondere der Vögel nicht aus.

 

Infektionskrankheiten dürften für den „Vogelmangel“ nur eine untergeordnete Rolle spielen. „Der Ausbruch des Usutu-Virus im Spätsommer hat allenfalls lokal die Amselbestände reduziert“, ist die Einschätzung des NABU-Vogelfachmanns. Ebenfalls lokale Auswirkungen hat ein Erreger, der das Finkensterben vor allem bei Grünfinken verursacht. Die Vogelgrippe scheidet bei Gartenvögeln als Ursache weitgehend aus.

 

„Wir verfolgen die Entwicklung weiterhin kritisch. Und wir sind gespannt auf die Ergebnisse der großen Wintervogelzählungen Anfang Januar“, betont Sommerhage, und ruft alle Naturfreunde zur Teilnahme auf.

 

Tipp: NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ (6.-8.1.2017)

 

Vom 6. bis 8. Januar 2017 findet die siebte „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU lädt alle Naturfreundinnen und Naturfreunde ein, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Wer möchte, kann sich vorher über die heimische Vogelwelt informieren und sich mit der praktischen NABU-Zählhilfe ausstatten, die es im Internet unter www.stundederwintervoegel.de gibt. Die Zahlen trägt man in ein praktisches Online-Formular ein. Alternativ kann man sie am 7. und 8. Januar zwischen 10 und 18 Uhr auch unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157115 durchgeben. Unter den freiwilligen Zählerinnen und Zählern werden hochwertige Preise verlost – vom Fernglas über Bücher und Vogelnistkästen bis hin zu Ikea-Gutscheinen.

 

Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen Daten sammeln. Daraus können Fachleute wichtige Informationen zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände ableiten. So liefert die Langzeitstudie wertvolle Hinweise zum Schutz der Artenvielfalt.

 

Streuobstwiese

Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Tradition und das blühende Leben: Streuobstwiesen sind eine extensive Form des Obstanbaus. Auf den meisten Streuobstwiesen stehen Bäume mit ganz verschiedenen – und oft sehr alten – Obstsorten. Diese bieten Insgesamt   mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

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NABU auf dem Naturparkfest 2016

Infostand mit Themen rund um die Natur

Biologische Vielfalt "Hute am Seilerberg“

NABU-Stiftung übernimmt Fläche des Nationalen Naturerbes

NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe ist neue Eigentümerin des Nationalen Naturerbes „Hute am Seilerberg“. Die 183 Hektar große ehemalige Militärfläche soll langfristig als Hutweide und Mähwiese genutzt werden, um gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wie Kammmolch, Neuntöter und Heidenelke eine Heimat zu bieten. Bei der Übernahme des Schutzgebietes von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zeigte sich der Stiftungsvorsitzende Hartmut Mai erfreut, die Verantwortung für die Wiesenflächen übernehmen zu können: „Wir empfinden es als besondere Verpflichtung, ein Stück des Nationalen Naturerbes zu betreuen und für künftige Generationen zu erhalten“. Die hessische Umweltministerin Priska Hinz betonte die große Bedeutung der Zusammenarbeit im Naturschutz: „Nur wenn alle gesellschaftlichen Akteure an einem Strang ziehen, lässt sich die biologische Vielfalt in Hessen dauerhaft sichern. Das Nationale Naturerbe ‚Hute am Seilerberg‘ ist ein gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zum Wohl von Mensch und Natur“.


Die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe als neue Eigentümerin der Fläche und der vor Ort zuständige Bundesforstbetrieb Schwarzenborn als Dienstleister werden gemeinsam die umfassenden Betreuungs- und Naturschutzaufgaben, die das NNE mit sich bringt, erfolgreich umzusetzen.“ Der NABU-Landesvorsitzende Gerhard Eppler hob hervor, dass das Nationale Naturerbe einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leiste. „Um das fortschreitende Artensterben in Hessen zu beenden, brauchen wir aber auch eine naturschonende Bewirtschaftung auf der ganzen Fläche“, so Eppler. Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Habichtswald Neidhard Heinemann stellte heraus, dass das Nationale Naturerbe auch eine regionale Anbindung benötige: „Wir erhoffen uns eine enge Kooperation mit der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe, um zum Schutz der Artenvielfalt beitragen zu können und gleichzeitig die Begehbarkeit und Erlebbarkeit zu erhalten“. Im Rahmen der Übergabe unterzeichneten die NABU-Stiftung und die BImA einen Dienstleistungsvertrag für das Nationale Naturerbe „Hute am Seilerberg“. Der Seilerberg ist das zweite Schutzgebiet dieser Art, das der NABU-Stiftung übereignet wird.

NABU auf dem Hessentag in Hofgeismar 2015